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Algorithmische Modellierung mit Grashopper

Vor Kurzem hat uns Ulrich Merz eine Einführung in die Software Grasshopper gegeben, eine grafische Erweiterungssprache für das 3D-Modellierprogramm Rhino. Als Produktdesigner arbeitet Ulrich seit vielen Jahren mit 3D Programmen, insbesondere im Automobilumfeld. In seinem Vortrag zeigte er unter anderem, wie er die individualisierte Weihnachtskugel kreierte, die wir letztes Jahr an unsere Kunden und Partner verschenkt haben.

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Mit Grasshopper werden über Datenfluss-Diagramme Algorithmen definiert, die dann in 3D Modelle eingreifen oder diese sogar komplett erzeugen. So können auch Nicht-Programmierer synthetisch erzeugte Strukturen erstellen. In Kombination mit den neuen, sehr preisgünstig gewordenen Möglichkeiten des 3D-Drucks lassen sich die erzeugten Objekte zum Leben erwecken.

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Die Kollegen hat besonders die einfache Darstellung von Programmbausteinen durch “Drähte”, Boxen und Farben, die zu Schleifen, Abfragen und grafischen Elementen zusammengefügt werden können, begeistert. Jedes Input-Element kann eine Postion, einen Vektor von Positionen oder eine Matrix von Positionen aufnehmen. Der Block führt dann seine Operation 1x, n-mal oder n*m-mal aus.

Schicke grafische Elemente helfen beim Debuggen der Applikation. Ein grafisches Notizblatt mit Zwischenergebnissen wird einfach in den Datenfluss geschoben.

Wir danken Ulrich herzlich für seinen anschaulichen Vortrag, der zu angeregten Diskussionen führte!

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