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Algorithmische Modellierung mit Grashopper

Vor Kurzem hat uns Ulrich Merz eine Einführung in die Software Grasshopper gegeben, eine grafische Erweiterungssprache für das 3D-Modellierprogramm Rhino. Als Produktdesigner arbeitet Ulrich seit vielen Jahren mit 3D Programmen, insbesondere im Automobilumfeld. In seinem Vortrag zeigte er unter anderem, wie er die individualisierte Weihnachtskugel kreierte, die wir letztes Jahr an unsere Kunden und Partner verschenkt haben.

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Mit Grasshopper werden über Datenfluss-Diagramme Algorithmen definiert, die dann in 3D Modelle eingreifen oder diese sogar komplett erzeugen. So können auch Nicht-Programmierer synthetisch erzeugte Strukturen erstellen. In Kombination mit den neuen, sehr preisgünstig gewordenen Möglichkeiten des 3D-Drucks lassen sich die erzeugten Objekte zum Leben erwecken.

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Die Kollegen hat besonders die einfache Darstellung von Programmbausteinen durch “Drähte”, Boxen und Farben, die zu Schleifen, Abfragen und grafischen Elementen zusammengefügt werden können, begeistert. Jedes Input-Element kann eine Postion, einen Vektor von Positionen oder eine Matrix von Positionen aufnehmen. Der Block führt dann seine Operation 1x, n-mal oder n*m-mal aus.

Schicke grafische Elemente helfen beim Debuggen der Applikation. Ein grafisches Notizblatt mit Zwischenergebnissen wird einfach in den Datenfluss geschoben.

Wir danken Ulrich herzlich für seinen anschaulichen Vortrag, der zu angeregten Diskussionen führte!

Wie geht SCRUM bei uns?

Artikel von Roy Schumacher

Für uns sind die agilen Entwickungsmethodiken essentielle Projektbestandteile und ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das ScrumFramework gibt diesen Abläufen einen wichtigen Rahmen den wir im Kontext unserer Projekte ausfüllen. Mittlerweile sind diese Abläufe zum Glück bei fast allen Kunden bekannt und auch akzeptiert.

Bei allen Prozessen und Strukturen bleibt für uns jede(r) Einzelne(r) im Team die wichtigste Komponente, die den Unterschied ausmacht. Wir legen großen Wert auf Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Teamgeist. Nur so kann ein Projektteam mit Unterstützung eines erfahrenen ScrumMaster erfolgreich sein.

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Bei der Auswahl des richtigen ScrumToolsets haben wir einige Evolutionsstufen durchlaufen und sind aktuell bei einer elektronischen Ausbaustufe angekommen. Wir nutzen ein Ticketsystem zum Tracking des Status mit StoryPoints und zur Planung der Sprints, ein WiKi zur interaktiven Spezifikation und Erstellung von UserStories und ein Testsystem zur Erstellung und Ausführung von Testfällen. Bei den Teams selber stehen elektronische ScrumBoards die zum täglichen DailyScrum genutzt werden.

So erhalten wir ein Maximum an Transparenz und Aktualität für alle Beteiligten im Projekt. Die hohe  Zufriedenheit in den Teams und die große interne und externe Akzeptanz der Systeme zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

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Natürlich schauen wir uns immer wieder neue und interessante Themen rund um SCRUM an und leiten daraus Anpassungen an unseren Projektprozessen ab.

Auch hier gilt: “Der Weg ist das Ziel!”